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DES HEIMATVEREINS RANKBACHTAL E.V.

DEM VEREIN FÜR ORTSGESCHICHTE UND HEIMATKUNDE

IN RENNINGEN UND MALMSHEIM

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anhand der in der Spalte links aufgeführten Rubriken

Spitalkreuz an der Renninger Dorfmauer

 

In den Jahren 1600 bis 1619 errichtete die Gemeinde Renningen eine steinerne Dorfmauer anstelle eines – auch andernorts üblichen – hölzernen Etterzauns. Von dieser Mauer haben sich noch bedeutende Reste erhalten. Durchgänge in der Mauer gab es ursprünglich nur an den ortsauswärts führenden Straßen. Um die Wege zu verkürzen, wurden deshalb ab dem 18. Jahrhundert auch Mauertore an Privatgrundstücken zugelassen. Das Bild zeigt den Schlussstein eines Tores an der Humboldtstraße, hinter dem ehemaligen Pfarrhaus. Dort war die Dorfmauer mit der Mauer des Pfarrgartens identisch. Auf dem Stein zu sehen ist die Jahreszahl 1768 und das Doppelkreuz des Spitals der Stadt Stuttgart, das für die Besetzung und auch die Einkünfte aus der Renninger Pfarrei zuständig war.