Berichte von Veranstaltungen 2018 und 2019

Geschichtsunterricht hautnah mit dem Renninger Ritterbund

Am 6. November 2019 besuchten vier Mitglieder des Heimatvereins Rankbachtal von der Abteilung Renninger Ritterbund die 7.Klasse der Werkrealschule in Renningen.

Groß war das Interesse der Schülerinnen und Schüler an den Waffen und Ausrüstungsteilen, den Alltagsgegenständen und der mittelalterlichen Kleidung.

Ein besonderes  Highlight  war das Anprobieren eines Kettenhemdes oder das Gefühl einmal ein originalgetreues Schwert in Händen zu halten.

Am Ende waren sich alle einig, dass dies ein unvergessliches Erlebnis gewesen ist.

Gerne steht der Renninger Ritterbund  für weitere Kindergarten- und Schulprojekte zur Verfügung. 

 

Anfragen bitte an Verena Weidmann-Reisser, vorstand(at)heimatverein-rankbachtal.de

Halbtagesexkursion ins DDR-Museum Pforzheim

Zum Abschluss der Veranstaltungssaison 2019 trafen wir uns am Samstag, den 19. Oktober 2019 nachmittags und fuhren mit Fahrgemeinschaften nach Pforzheim.

Dort hatten wir um 15 Uhr haben wir eine sehr interessante Führung im DDR-Museum. Es verfügt über eine bedeutende Sammlung mit Exponaten aus allen gesellschaftlichen Bereichen der DDR- Geschichte. Das DDR-Museum Pforzheim ist das einzige Museum in den westlichen Bundesländern, welches die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts mit Schwerpunkt auf die Geschichte der DDR-Diktatur (1945-1990) darstellt.

Im Anschluss ließen wir den Tag gemütlich im Landgasthaus Seehaus ausklingen.

Abschluss der Museumssaison 2019

Am 13. Oktober 2019 war der letzte Öffnungssonntag der Museumssaison 2019.

Einweihung der Schautafeln im Museumshof des Heimatmuseum

Nach der Begrüßung und einführenden Worten der 1. Vorsitzenden Verena Weidmann-Reisser hat der 2. Vorsitzende Andreas Müller mit einer Erläuterung die Grenzsteine - „Zeugnisse der Geschichte“ am 13. Oktober 2019 mit Gästen und Mitgliedern des Heimatvereins Rankbachtal eingeweiht.

Die Grenzsteine, die Sie hier im Hof und an den Häuserwänden entlang sehen, befinden sich schon seit einigen Jahren hier. Wir haben uns aber nun entschlossen, sie durch drei Schautafeln zu erläutern und sie somit verständlicher zu machen. Die Schautafeln wurden von Josef Keck und Konrad Schweizer gestaltet und aufgebaut. Solche Erläuterungen erscheinen uns angebracht, denn Grenzsteine erklären sich heutzutage nicht mehr von alleine, sie haben für uns ihre Funktion und Bedeutung verloren. Grenzsteine entstammen einer Zeit, die sich in zwei wichtigen Punkten von unserer heutigen unterschied: 1. Grundbesitz war für die allermeisten Menschen zur Nahrungsmittelerzeugung überlebenswichtig. Dieser Grundbesitz musste dokumentiert und kenntlich gemacht werden und 2. gab es zu dieser Zeit keine genauen Karten, auf denen dieser Grundbesitz hätte dargestellt werden können.Dies änderte sich für Württemberg vor genau 200 Jahren mit der Württembergischen Landesvermessung. Sie finden einen Ausschnitt davon auf der dritten unserer neuen Schautafeln. Die Landesvermessung arbeitete nach neuesten geodätischen Methoden und bis 1840 hatten rund 500 Landvermesser Württemberg kartiert. Eines der wichtigsten Ergebnisse der Vermessung waren die rund 15000 Flurkarten im Maßstab 1:2500, und somit wurden die alten Grenzsteine mit Buchstaben oder Symbolen überflüssig. Aber wer kennt genau die Bedeutung der Zeichen und Symbole?  Unser Vereinsexperte für Grenzsteine, Helmut Günter. Noch heute finden sich an und in der Renninger und Malmsheimer Markung über 200 alte Grenzsteine, die bei vielen Rundgängen von Helmut Günter und Eberhard Scheck erkundet wurden. Die Sammlung von Grenzsteinen hier im Museumshof gibt diese Vielfalt sehr schön wieder. Besonders hervorheben möchte ich noch zwei Steine: Erstens diesen Stein, der das auffällige Wappenschild zeigt und die Buchstabenfolge „R.L.V.G.“, sowie die Jahreszahl 1724. Dieser Grenzstein stand bis 1999 an der Straße nach Heimsheim und wurde 2011 im Museumshof aufgestellt. Der zweite bemerkenswerte Stein stammt nicht von einer Markungsgrenze, sondern aus dem Inneren der Markung Malmsheim. Er trägt eine stilisierte Hirschgeweihstange, was ihn als württembergischen Stein ausweist. Die Grenzsteine, ihre Standorte und ihre Bedeutung gerieten in Vergessenheit. Heute haben sie historischen Wert und stehen als Kleindenkmäler unter Denkmalschutz.

Auszüge der Rede von Andreas Müller 2. Vorsitzender des Heimatvereins Rankbachtal.

Josef Keck

Im Anschluss gab es die Möglichkeit sich bei Kaffee und Kuchen im Museumsgarten auszutauschen. 

Rückblick: Nachts im Museum

 

Am Samstag, den 7. September 2019 hat der Heimatverein zum dritten Mal zu "Nachts im Museum" eingeladen.

Die zahlreichen Besucher aller Altersgruppen konnten die Musik der Band Razz Fazz Jazz hören. Die Band spielte vom Dixieland über Blues bis zum Swing eine bunte Mischung an Liedern in der sehr guten Akustik des Museums. 

Die Gäste konnten nebenbei durch das beleuchtete Museum schlendern und auch die Sonderausstellung „Wagnerei – Modell und Original“ bewundern. Ein vielfältiges Fingerfoodbuffet bot für jeden etwas und an schön geschmückten Stehtischen wurden interessante Gespräche geführt.

 

Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden für die perfekte Organisation und Umsetzung.

Trauung im Museumsgarten

Am 10. August 2019 hatten wir einen Testlauf für „Trauung im Museumsgarten“. Im schön dekorierten Garten des Heimatmuseums fand an diesem Tag eine standesamtliche Trauung mit anschließendem Sektempfang statt. In der nächsten Vorstandssitzung werden wir entscheiden, ob der Heimatverein dies künftig regelmäßig anbietet.

Herzlichen Dank an Anette Troll von Trolle Decorationen für die hübsche Deko. 

Backhaus- und Museumsfest

Am Sonntag, den 4.8.2019, hatten die Landfrauen Malmsheim und der Heimatverein Rankbachtal zum jährlichen Backhaus- und Museumsfest eingeladen. Bei herrlichem Wetter kamen zahlreiche Gäste und ließen sich unsere Köstlichkeiten aus dem Backhaus und vom Grill sowie Kuchen, Torten und Getränke schmecken.

Gerne besichtigten die Gäste auch das Museum sowie die diesjährige Sonderausstellung „Wagnerei – Modell und Original“. Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr die Patchworkausstellung. In einer Tombola wurden ein in Gemeinschaftsarbeit der Patchwork-Frauen entstandener moderner, farbenprächtiger Quilt sowie weitere attraktive Preise verlost.

Ein solches Fest wäre ohne viele helfende Hände nicht denkbar. Daher möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Helferinnen und Helfern für den tatkräftigen Einsatz ganz herzlich bedanken! Herzlichen Dank an die Malmsheimer Landfrauen und die Patchwork-Frauen für gelungene Kooperation.

Leonberger Kreiszeitung, 5. August 2019

Jahresausflug nach Blaubeuren

Am 06. Juli 2019 fand der Jahresausflug des Heimatvereins mit dem diesjährigen Ziel Blaubeuren statt.

Bereits auf der Busfahrt wurden die Teilnehmer mit Mörikes Zitat „Es 's leit a Klötzle Blei glei bei Blaubeura, glei bei Blaubeura leit a Klötzle Blei“ literarisch und mit interessanten Ausführungen zur Entstehung der Schwäbischen Alb geologisch und erdgeschichtlich eingestimmt.

 

In Blaubeuren angekommen, konnten wir im urgeschichtlichen Museum frühe Kunstwerke unserer Vorfahren der Steinzeit wie eine erste Frauenfigur, ein filigranes Vögelchen oder Flöten aus Gänsegeierknochen bestaunen und uns in die Lebensweise der Frühsteinzeit einführen lassen. Die Besonderheit dieser Funde wird durch die Auszeichnung zum Weltkulturerbe der UNSESCO bestätigt. Voller Eindrücke und Bewunderung für diese Lebensweise machten wir uns auf den Weg durchs Städtchen zu unserer Mittagseinkehr.

 

Am Nachmittag ließen wir uns ganz gemütlich und beschaulich mit dem Panoramabähnle durch und rund um Blaubeuren fahren. Wir erfuhren allerhand über die Blütezeit und das Leben im Kloster, die Zeit des Mittelalters, die landschaftlichen Besonderheiten und das heutige, moderne Leben im Städtchen Blaubeuren. Hoch über Blaubeuren genossen wir die Aussicht in die Gegend mit den markanten Felsformationen. Schließlich kamen wir auch am Klötzle Blei vorbei und lauschten der Sage um die Schöne Lau, die im Blautopf lebte und dort das Lachen lernte.

 

Der Blautopf zeigte sich am Nachmittag von seiner schönsten Seite. Tief beeindruckt von der herrlichen Färbung umrundeten wir den sagenumwobenen Blautopf, der seinem Namen alle Ehre machte.

 

Es blieb noch ein wenig Zeit für einen kleinen Spaziergang oder ein Tässchen Kaffee und Gespräche in netter Runde.

 

Dann machten wir uns auf den Weg über die Schwäbische Alb zurück nach Renningen. Wohlbehalten und guter Laune kamen wir mit vielen neuen Erlebnissen und Erinnerungen wieder in unserer Stadt an.

Autorenlesung mit Sabine Ries

Am Montag, den 24. Juni 2019, fand um 19:30 Uhr die Autorenlesung mit Sabine Ries im Heimatmuseum statt. Die Landfrauen Malmsheim und der Heimatverein Rankbachtal haben die Lesung dieses Mal gemeinsam organisiert.

Trotz der hitzigen Temperaturen kamen 92 Personen in das Heimatmuseum. Sabine Ries las aus ihrem Buch „Einfach genial“ und stellte einige weltberühmte Erfindungen aus Baden-Württemberg vor. Darunter die Spätzlepresse, die Dauerwelle, der Skilift u.v.m.

Etliche dieser Erfindung sind im Heimatmuseum Malmsheim vorhanden und konnten in der Pause bestaunt werden.

Umrahmt wurde die Lesung vom  Drehorgelehepaar Rosi und Frithjof Grögler, die sich für diesen Abend passende Lieder ausgesucht hatten.

Für das leibliche Wohl sorgten die Landfrauen mit einem umfangreichen Fingerfood-Buffet.

Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer.

 

Eröffnung der Museumsaison 2019

Eröffnung der Museumssaison 2019

Zur Eröffnung der diesjährigen Museumssaison am 10. Mai 2019 waren alle Mitglieder und Interessierte herzlich ins Heimatmuseum in Malmsheim eingeladen.

Zu sehen ist neben der Dauerausstellung „Leben, Arbeiten und Wohnen in den letzten 200 Jahren“ die Sonderausstellung „Wagnerei – Modell und Original“.

Bei der Eröffnungsveranstaltung hielt unser 2.Vorstand Andreas Müller  einen Vortrag mit der Geschichte der Wagnerei und dem Lebenslauf des Modellbauers Hans Frey. Im Anschluss daran ergänzte Wilhelm Schumm, als Sohn des letzten Renninger Wagners, die lokale Geschichte der Wagnerei.  Nach abwechslungsreichen Vorträgen hatten die Besucher die Möglichkeit sich die Sonderausstellung sowie die Dauerausstellung anzuschauen.

 

Herzlichen Dank an Andreas Müller und Wilhelm Schumm für die kurzweiligen und interessanten Vorträge.

 

Nun kurz zur Sonderausstellung:

Die Sonderausstellung umfasst neue Exponate, die Frau Gisela Frey im Rahmen einer Schenkung dem Heimatverein zukommen ließ. Ihr verdankt der Heimatverein diese Ausstellung. Die verschiedenen Wagenmodelle wurden von ihrem verstorbenen Vater, Hans Frey, gefertigt. Der Heimatverein möchte die neuen Exponate nun der Öffentlichkeit präsentieren. Daneben werden Leihgaben von  Pfarrer Franz Pitzal, Familie Tatzel und Frau Anneliese Mann gezeigt. Abgrundet wird die Austellung durch ein Panoramabild von Roland Gäfgen. 

Der Wagner war wie der Schmied für das alte bäuerliche Dorf unentbehrlich. Seine Aufgaben waren vielseitig. In erster Linie musste er die komplette Herstellung hölzerner Wägen und Karren vom Speichenrad bis zur Deichsel und die diversen Wagenaufbauten beherrschen. Außerdem stellte der Wagner vielerlei landwirtschaftliches Gerät her, wie Holzrahmen für Pflüge, Eggen und Rechen, Heugabeln, Hacken- und Axtstiele, sowie Dreschflegel und Leitern.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann sind Sie herzlich eingeladen. Das Museum ist an jedem 2. und 4. Sonntag im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Letzter Öffnungstag ist der 13. Oktober 2019.

Frühjahrsputz im Museum

 

Am Samstag, den 12. April 2019, trafen sich 20 Mitglieder um das Museum vom Staub zu befreien.

Nun erstrahlt das Museum wieder in neuem Glanz. 

Herzlichen Dank an alle Helfer.

Jahreshauptversammlung 2019

 

 Am 2. März 2019 hat in der Schulturnhalle Malmsheim die diesjährige Jahreshauptversammlung stattgefunden. Die Vorsitzende Verena Weidmann-Reisser konnte 34 Teilnehmer begrüßen, die Versammlung war somit beschlussfähig. Nach der Begrüßung und dem Gedenken an die Verstorbenen gab die Vorsitzende einen Rückblick auf das Vereinsjahr 2018 und bedankte sich bei allen, die den Verein auf unterschiedlichste Art unterstützt und gefördert hatten.

Danach folgte der Bericht der Kassiererin Kristina Kübler, auch in diesem Jahr entwickelten sich die Finanzen positiv. Die Kassiererin wurde auf Vorschlag von Kassenprüfer Rolf Mayer von den anwesenden Mitgliedern entlastet. Ebenso wurde die ganze  Vorstandschaft entlastet.

Bei den anschließenden Wahlen kandidierten alle wieder und wurden in ihrem Amt bestätigt.

2. Vorsitzender     Andreas Müller

Kassiererin           Kristina Kübler

Beisitzer               Gert Grözinger und Josef Keck

Verena Weidmann-Reisser gab noch einen Ausblick auf das Jahr 2019. (es ist unter der Rubrik "Jahresprogramm/Termine" zu finden)

Zum Abschluss zeigte Josef Keck einen Bildvortrag mit  dem Thema "Campus Galli- karolingische Klosterstadt Meßkirch".

D a n k e !

 

Eine erfolgreiche Sonderausstellung 2018 ist mit einem nochmaligen Besucheransturm am letzten Sonntag zu Ende gegangen. Unsere Mitglieder, das Drehorgelduo Rosi und Frithjof Grögler, konnten an den Öffnungstagen zahlreiche äußerst interessierte kleine wie große Besucherinnen und Besucher begrüßen und Ihnen mit ihren Führungen einen kleinen Einblick in die Phonoindustrie des 18. Jahrhunderts bis zum beginnenden 20. Jahrhunderts geben nicht nur mit Worten, sondern auch mit Klangbeispielen der Exponate. Das Erstaunen war stets groß über die technische Entwicklung von der Flötenuhr über die Walzen- und Platten­spieluhren bis hin zum Grammophon, ohne die die heutigen elektronischen Tonwieder­gabe­möglichkeiten sicher nicht denkbar wären. Auch die Entwicklung der verschiedenen Drehorgeln, Zungen- und Pfeifendrehorgeln, Walzen- und Notenbanddrehorgeln ebenso wie die der amerikanischen Methodisten bzw. Predigerdrehorgeln konnte an Hand der Exponate mit Klangbeispielen dargestellt werden.

 

Mit großem Interesse wurden Führungen an 9 Sonntagen und Sonderführungen für verschiedene Gruppen an 10 Werktagen von den über 450 Besucherinnen und Besuchern angenommen. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene durften mal Drehorgel spielen; ihre Gesichter spiegelten Freude wieder. Am Ende einer jeden Führung sang das Drehorgel­duo eine Moritat und stellte auf einer Moritatentafel den Fortgang der Geschichte begleitend dazu dar.

 

An dieser Stelle gilt unser besonders herzlicher Dank allen Besucherinnen und Besuchern der Sonderausstellung. Auch allen Helferinnen und Helfern, die mit zum Gelingen beigetragen haben, sei herzlich gedankt.

 

Bericht in der Leonberger Kreiszeitung

Halbtagesexkursion nach Esslingen 

Zum Abschluss unseres Jahresprogramms 2018 fuhren wir am 13. Oktober 2018 nach Esslingen am Neckar. Richarda Grözinger und Karl-Hans Renz führten uns durch die einstige Reichstadt.

Esslingen gehört zu den wenigen alten Städten in Deutschland, die den Zweiten Weltkrieg heil überstanden haben. 1200 Jahre Geschichte haben in der Esslinger Architektur ihre Spuren hinterlassen. In der Altstadt besichtigen wir u.a. das Kielmeyer Haus am Marktplatz, den Hafenmarkt, den Speyerer Pfleghof, den Maille-Park und die Innere Brücke. Um 15 Uhr lauschten wir dem Glockenspiel am Rathaus. In der Stadtkirche St. Dionys sahen wir die prächtigen Glasfenster des Chores aus der Zeit um 1300. Nach dem historischen Stadtrundgang ließen wir den Tag im Biergarten des Palmschen Baus bei herrlichen Temperaturen und leckeren Essen ausklingen.

Herzlichen Dank an Frau Grözinger für die sehr interessante Führung und an Herrn Renz für die Organisation der Halbtagesexkursion. 

Nachts im Museum

Am Samstag den 8. September 2018 hat der Heimatverein zum zweiten Mal zu "Nachts im Museum" eingeladen. 

 

Die zahlreichen Besucher konnten die Musik des Duos „FL²“ hören und nebenbei durch das beleuchtete Museum schlendern. Ein vielfältiges Fingerfoodbuffet bot für jeden etwas. An schön geschmückten Stehtischen wurden interessante Gespräche geführt.

 

Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden für die perfekte Organisation und Umsetzung. 

 

Bericht in der Leonberger Kreiszeitung

 

Fotos: Josef Keck und Robert Krauss

Backhaus- und Museumsfest

Am Sonntag, den 5.8.2018, hatten die Landfrauen Malmsheim und der Heimatverein Rankbachtal  zum jährlichen Backhaus- und Museumsfest eingeladen. Trotz der sehr heißen Temperaturen kamen zahlreiche Gäste und ließen sich unsere Köstlichkeiten aus dem Backhaus und vom Grill sowie Kuchen, Crepes und Getränke schmecken.

Gerne besichtigten die Gäste auch das Museum sowie die diesjährige Sonderausstellung. Immerhin waren die Temperaturen in den unteren Stockwerken des Museums angenehm.

Ein solches Fest wäre ohne viele helfende Hände nicht denkbar. Daher möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Helferinnen und Helfern für den tatkräftigen Einsatz ganz herzlich bedanken! Herzlichen Dank an die Malmsheimer Landfrauen für gelungene Kooperation.

Sommerferienprogramm

Am 3. August 2018 kamen 23 Kinder zu unserem Sommerferienprogramm in das Heimatmuseum Malmsheim. Nach einer kurzen Führung durch das Museum hieß es "altes Handwerk neu erleben". Es wurden Nisthilfen mit Handbohrern gebastelt, Leder bearbeitet, gewebt, gedüntelt und für die Pausen gab es historische Kinderspiele. 

Herzlichen Dank an alle Helfer.

Jahresausflug 2018 – Trifels, Hambach in der Pfalz

Am 16. Juni 2018 machte sich am Morgen eines schönen Sommertages eine Gruppe von fast 50 Heimatvereinsmitgliedern und Interessierter auf den Weg in die schöne Pfalz.

An unserem ersten Ziel, der sagenumwobenen Burg Trifels, hieß es zunächst die Burg erklimmen. Dies wurde mit einer wunderschönen Aussicht über den Pfälzerwald belohnt. Oben angekommen, empfing uns Richard Löwenherz persönlich, der sich mit seinen 800 Lenzen erstaunlich gut gehalten hat. Seine Lebensgeschichte und allerhand Wissenswertes zu den Staufern, den Reichskleinodien und zur wechselvollen Geschichte des Trifels erzählte er uns anschaulich mit viel Witz und Humor bei unserem Rundgang durch die Burg.

 

Nach dem Abstieg hatten wir uns ein leckeres Mittagessen in einer alten Gerberei im beschaulichen Annweiler am Fuße der Burg sehr wohl verdient.

Gut gestärkt ging es am Nachmittag zum Schloss Hambach. Hier hieß es auch für uns „Hinauf, hinauf zum Schloss!“. Mit zwei Gruppenführungen erfuhren wir von den Geschehnissen des Jahres 1832, das als Hambacher Fest mit den ersten Bestrebungen nach Demokratie und Freiheit in die Geschichte Deutschlands einging. Viel Beachtung fand dabei auch die Original-Fahne, die erstmals die Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold enthielt und bei Gründung der Bundesrepublik wie auch der Deutschen Demokratischen Republik als Nationalflagge wiederentdeckt wurde.

 

Abgerundet wurde unser Ausflug durch interessante und vielfältige Informationen auf der Strecke. Wir erfuhren Wissenswertes zur Pfalz und zum Pfälzerwald und erhielten allerlei Tipps für weitere Ausflugsziele.

Wohlbehalten und guter Laune kamen wir mit vielen neuen Erlebnissen und Erinnerungen wieder in unserer Stadt an.

Text: Yvonne Grözinger

Bilder: Konrad Schweizer

Eröffnung der Museumssaison 2018

 

 

Zur Eröffnung der diesjährigen Museumssaison am 4. Mai 2018 waren alle Mitglieder und Interessierte herzlich ins Heimatmuseum in Malmsheim eingeladen. 

Zu sehen ist neben der Dauerausstellung „Leben, Arbeiten und Wohnen in den letzten 200 Jahren“ die Sonderausstellung „Musikalische Nostalgie – Von der Spieluhr zum Grammophon“.

Bei der Eröffnungsveranstaltung hielten unsere Mitglieder Rosi und Frithjof Grögler aus Malmsheim einen Vortrag mit Musikbeispielen ausgestellter historischer mechanischer Musikinstrumente. Beide haben einen Ausstellungsbegleiter zur Sonder­ausstellung verfasst. Sie sind selbst ein Hobbydrehorgelduo. So kam es, dass sie die neuen Exponate betreuen und die Anregung zu dieser Sonderausstellung gegeben haben. Denn die Drehorgel ist auch ein mechanisches Musikinstrument. Nach abwechslungsreichen Vortrag hatten die Besucher die Möglichkeit sich die Sonderausstellung sowie die Dauerausstellung anzuschauen. 

Herzlichen Dank an Rosi und Frithjof Grögler für diesen sehr kurzweiligen und interessanten Vortrag. 

 

Nun kurz zur Sonderausstellung: 

Die Sonderausstellung umfasst neue Exponate, die unsere verstorbene Mitbürgerin Ursula Mathes im Rahmen eines Vermächtnisses dem Heimatverein zukommen ließ. Ihr verdankt der Heimatverein diese Ausstellung. Er möchte die neuen Exponate der Öffentlichkeit präsentieren. Daneben werden Leihgaben vom Deutschen Musik­auto­maten­museum Bruchsal, von Rosi und Frithjof Grögler und von Herrn Kreutzberger gezeigt. Allen ausgestellten Exponaten ist gemeinsam, dass sie im Gegensatz zu den bisherigen Exponaten des Museums nicht nur anzuschauen, sondern auch anzuhören sind. Dazu gehören eine stattliche Flötenuhr, lieblich klingende Spieluhren mit Stiftwalzen und Spieluhren mit gelochten Zinkblechplatten, Walzen- und Notenband­drehorgeln sowie Zungen- und Pfeifen­drehorgeln bis hin zum original Edison Walzengrammophon und dem Grammophon mit großem Tontrichter.  Die Exponate umfassen einen Zeitraum von 1790, dem Baujahr der Flötenuhr, bis Ende des 19. Jahr­hunderts, der Erfindung des Grammophons durch Thomas Edison und Emile Berliner.

Vor Erfindung der mechanischen Musikinstrumente konnte man nur Musik hören, wenn Sänger oder Musizierende persönlich anwesend waren, sei es im Kirchen­chor, im Gesangverein, in der Schule, im Konzertsaal u.s.w., oder wenn man selbst ein Instrument gespielt hat. Ohne persönliche Anwesenheit geht das elektronisch, so heute, oder mechanisch, so damals mit den ausgestellten Exponaten, die einen Einblick in die „Phonoindustrie“ des 18. und 19. Jahrhunderts geben.

Gezeigt werden in der Ausstellung auch Miniaturen von Drehorgeln und Spieluhren, Moritatentafeln, Graphiken zur Drehorgelszene um 1900 und Bücher und Journals mit vielen einschlägigen Bildern.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann sind Sie herzlich eingeladen. Das Museum ist an jedem 2. und 4. Sonntag im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Letzter Öffnungstag ist der 14. Oktober 2018.

Jahreshauptversammlung 2018

 

Am Freitag, 23. Februar 2018, fand in der Begegnungsstätte "Haus am Rankbach" die diesjährige Jahreshauptversammlung des Heimatvereins statt, bei der der erste Vorsitzende Eberhard Scheck eine stattliche Anzahl von Teilnehmern begrüßen konnte.

 

Nach dem Gedenken für die sieben im vergangenen und im laufenden Jahr verstorbenen Mitglieder gab der Vorsitzende einen Rückblick auf ein erfolgreiches Vereinsjahr 2017. Dabei ging er vor allem auf den Museumsbetrieb ein mit der verlängerten Sonderausstellung "Von Scheffelsäcken und Mühlen", ebenso auf den Jahresausflug in den Kreis Heidenheim, die Exkursionen nach Ostelsheim und Sindelfingen, das Backhaus- und Museumsfest sowie die Aktion "Nachts im Museum".

 

Die weiterhin positive finanzielle Entwicklung im Jahr 2017 wurde von Kristina Kübler aufgezeigt. Es folgte der Kassenprüfbericht von Rolf Mayer und anschließend - seinem Vorschlag entsprechend - die einstimmige Entlastung des gesamten Vorstands.

 

Satzungsgemäß war bei der diesjährigen Versammlung die Hälfte des Vorstands neu zu wählen. Eberhard Scheck hatte nicht mehr für das Amt des ersten Vorsitzenden kandidiert. Zur neuen ersten Vorsitzenden wählten die versammelten Mitglieder einstimmig Verena Weidmann-Reisser. Der bisherige Vorsitzende Eberhard Scheck, der stellvertretende Vorsitzende Andreas Müller sowie Bürgermeister Wolfgang Faißt gratulierten Verena Weidmann-Reisser und brachten ihre Freude und ihre Glückwünsche zum Ausdruck. Mit dieser Wahl ist dem Heimatverein auch eine deutliche Verjüngung an der Vereinsspitze gelungen. Gewürdigt wurden auch die langjährigen Verdienste von Eberhard Scheck um den Verein. In ihren Ämtern bestätigt wurden Anneliese Schneider als Schriftführerin, Karl-Hans Renz und Bernd Grözinger als Beisitzer sowie Gretel Güthler und Rolf Mayer als Kassenprüfer.

 

Mit der Vorstellung des Jahresprogramms 2018 wurde der offizielle Teil der Versammlung abgeschlossen. Anschließend folgte ein eindrucksvoller Vortrag von Andreas Grözinger zum Thema "Das Renninger Becken - Bilder und Naturhistorisches", der mit großem Beifall bedacht wurde.