Aktuelles

Aufruf des Vorsitzenden an alle Mitglieder

 

Liebe Mitglieder des Heimatvereins,

 

im Februar 2018, bei der nächsten Mitgliederversammlung, endet meine Amtszeit als erster Vorsitzender. Wie schon mehrfach angekündigt, möchte ich vor allem aus gesundheitlichen, aber auch aus familiären Gründen nicht mehr erneut kandidieren.

Auch wäre für den Heimatverein eine Verjüngung an der Spitze sicherlich gut, mit neuen Ideen und frischem Wind.

 

Die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin hat bereits nach der Mitgliederversammlung 2014 begonnen; nach der Versammlung 2016 wurde sie intensiviert. Zahlreiche Kandidatinnen und Kandidaten wurden in Erwägung gezogen; über ein Dutzend wurden direkt angesprochen und gebeten, ja bekniet. Manche wurden zu den Vorstandssitzungen eingeladen, um ihnen einen besseren Einblick in das Vereinsgeschehen zu geben.

 

Leider ist es bis heute nicht gelungen, eine geeignete Persönlichkeit für den Vereinsvorsitz zu gewinnen. Auch unter den Vorstands- und Ausschussmitgliedern selbst – dies wäre das Naheliegendste - hat sich niemand für eine Kandidatur bereitgefunden.

 

Der Heimatverein steht mit diesem Problem nicht allein da, auch andere Vereine tun sich hier sehr, sehr schwer. Offensichtlich ist die Bereitschaft, ein Ehrenamt in verantwortlicher Position zu über-nehmen, in unserer Gesellschaft generell gesunken.

 

Sollte nun bis zur Mitgliederversammlung Anfang nächsten Jahres niemand gefunden werden, müsste das Amt des 1. Vorsitzenden vorläufig vakant bleiben. Dies wäre alles andere als erwünscht.

 

Ich möchte mit diesem Schreiben noch einmal alle Mitglieder auf die schwierige Situation aufmerksam machen und Sie/Euch alle ermutigen und bitten, sich ein Wirken an der Vereinsspitze zu überlegen. Für Auskünfte und Gespräche – auch über eine künftige Geschäftsverteilung - stehen die Vorstandsmitglieder und ich jederzeit zur Verfügung.

 

Der Tätigkeit des Heimatvereins in unserer Stadt kommt gerade jetzt eine besondere Bedeutung zu – in einer Zeit eines rasanten städtebaulichen und gesellschaftlichen Wandels gilt es umso mehr, das Verschwindende zu dokumentieren und – wo immer möglich – das Überkommene von Wert für die Nachwelt zu sichern und zu bewahren. Daran sollten wir alle mitwirken.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Eberhard Scheck

 

 
   

Einladung zum Jahresabschluss 2017 in Sindelfingen

 

Zum Abschluss der Veranstaltungssaison 2017 treffen wir uns am

 

Samstag, 18.November um 14.30 Uhr

 

am Webereimuseum in Sindelfingen.Von dort wird uns der Stadthistoriker Klaus Philippscheck unter dem Thema "Die Weberei ist hier sehr zu Hause - Geschichte der Weberei in Sindelfingen" durch das Museum und die Altstadt führen.

 

"Kaum in einer anderen württembergischen Stadt ist die Weberei im Verhältnis zur Größe bodenständiger und altüberlieferter als in

Sindelfingen ...." hieß es 1914 in der Zeitschrift "Die Textilwoche".

Vor allem im 19. Jahrhundert nahm die Weberei in der Stadt enorm zu.

So kann man in den württembergischen Jahrbüchern von 1832 nachlesen, dass auch so berühmte Weberstädte wie Heidenheim und Laichingen nicht annähernd so viele Webmeister in ihren Mauern beherbergten wie Sindelfingen mit seinen 237 Meistern und 140 Gesellen. Mit der Ansiedlung der Firma Daimler im Jahre 1915 verschiebt sich der industrielle Schwerpunkt völlig. Sindelfingen wir zur Autostadt.

 

Wir treffen uns um 14.30 Uhr am Webereimuseum, Corbeil-Essonnes-Platz 4. Das Museum befindet sich unweit der Martinskirche. Die Bildung von Fahrgemeinschaften sollte individuell abgesprochen werden. Mitfahrgelegenheiten können bei Bedarf auch unter Tel. 6744 (H. Günter) oder 7841 (E. Scheck) vermittelt werden. Parkmöglichkeiten bestehen u.a. in der Tiefgarage am Marktplatz.

 

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Exkursion ist noch ein gemütlicher gemeinsamer Ausklang im "Gasthaus zum Hirsch" geplant.

 

Alle Interessierten - auch Nichtmitglieder - sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen!